IP67 vs. IP68: Was die IP-Schutzart bei Smartphones bedeutet

Bei Smartphones stehen sowohl IP67 als auch IP68 für die höchste im anwendbaren Kennzeichnungssystem verwendete Schutzstufe gegen das Eindringen fester Fremdkörper: 6, also staubdicht. Der Unterschied liegt in der zweiten Ziffer für den Schutz gegen Wasser.

IP68 steht im Bewertungssystem für eine höhere Schutzkategorie gegen Wassereindringen als IP67. Es bedeutet nicht, dass das Gerät in jeder Situation vollständig wasserdicht ist. Über Sturzfestigkeit, Kratzfestigkeit oder die langfristige Abdichtung sagt der Code allein nichts aus.

ModellkennungAkkulaufzeitLadezyklenReparierbarkeitsindexEnergieeffizienzklasseVergleichen
499 h 59 Min≥ 9.900 Ladezyklen3,6C
403 h 10 Min≥ 1.000 Ladezyklen3,45B
403 h 10 Min≥ 1.000 Ladezyklen3,45B
384 h 54 Min≥ 1.000 Ladezyklen3,19A
384 h 54 Min≥ 1.000 Ladezyklen3,19A

Datenquelle: EPREL · Zuletzt aktualisiert: 07.09.2026

Wie man einen IP-Code liest

Eine IP-Bewertung verwendet zwei Ziffern nach den Buchstaben IP.

Für den von FactRated verwendeten Rahmen für Smartphones und Slate-Tablets gilt:

FactRated leitet den verbraucherorientierten IPxy String aus den kanonischen Fest- und Wasserfeldern ab, anstatt auf doppelte Displayfelder zu vertrauen.

Die erste Ziffer: Feststoffe und Staub

Die Kennziffer für den Schutz gegen feste Fremdkörper reicht im geltenden Rahmen von 0 bis 6.

Auf einem übergeordneten Niveau:

Sowohl IP67 als auch IP68 beginnen mit 6 und haben damit denselben staubdichten Schutzgrad gegen feste Fremdkörper.

Die zweite Ziffer: Wasser

Die Wasserkennziffer unterscheidet verschiedene standardisierte Expositionsbedingungen.

Im Kennzeichnungsrahmen für Smartphones und Tablets reicht die hier relevante Skala bis 8. Zu den höheren Stufen gehören:

Wenn die Quelle ein Immersionstiefenfeld für ein IPx8-Produkt liefert, kann FactRated es separat anzeigen.

Das ist wichtig: Bei IP68-Produkten dürfen nicht identische genaue Eintauchbedingungen vorausgesetzt werden, nur weil der zweistellige Code gleich ist.

IP68 ist kein universelles "wasserdichtes" Versprechen

Ein IP-Code ist eine standardisierte Schutzklassifizierung gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser unter Prüfbedingungen.

Es ist kein Versprechen, dass:

Wenn die Exposition wichtig ist, lesen Sie die eigenen Herstellerbedingungen des Modells sowie den standardisierten IP-Wert.

FactRated verwendet IP als Vergleichsfeld, nicht als Ersatz für die Pflegeanweisungen des Herstellers.

Die IP-Schutzart ist keine Sturzfestigkeit

Ein robust aussehendes Gerät kann stark gegen Staub und Wasser geschützt sein, aber bei wiederholtem freien Fall nur durchschnittlich abschneiden — oder umgekehrt.

FactRated hält diese Felder getrennt:

Das ist beabsichtigt. Sie zu einem "Haltbarkeitswert" zu kombinieren, würde subjektive Gewichtung erfordern und könnte die Art des Schutzes, den ein Nutzer tatsächlich benötigt, verbergen.

Wenn du häufig mit Wasser arbeitest, könnte IP Priorität haben. Wenn Sie häufig Telefone fallen lassen, kann die Zuverlässigkeit des freien Falls wichtiger sein. Wenn Kratzer durch Taschen oder Schlüssel im Vordergrund stehen, ist die Kratzfestigkeit des Bildschirms als separate Messgröße zu betrachten.

IP67 vs. IP68 im praktischen Vergleich

Unter sonst gleichen Bedingungen steht IP68 für einen höheren standardisierten Schutzgrad gegen Wassereindringen als IP67.

Aber alle anderen Dinge sind selten gleich.

Vergleiche bei der Wahl zwischen zwei Telefonen:

  1. den IP-Code;
  2. angegebene Eintauchtiefe, wo verfügbar;
  3. standardisierte Akkulaufzeit;
  4. wiederholte Freifallzuverlässigkeit;
  5. Reparierbarkeit;
  6. Haltbarkeit von Batteriezyklen;
  7. Softwareunterstützung.

Deshalb bietet FactRated kuratierte Seiten wie IP68-Smartphones nach Akkulaufzeit an, statt jedes IP68-Gerät insgesamt als überlegen zu bezeichnen.

IP68-Smartphones nach Akkulaufzeit ansehen

Was ist mit IP54, IP64 und anderen Codes?

Die gleiche zweistellige Logik gilt.

Zum Beispiel:

Vergleichen Sie nicht nur die letzte Ziffer oder nur die erste. Beide beschreiben unterschiedliche Schutzaspekte.

Warum FactRated die Ziffern separat speichert

Die Quelle kann sowohl kanonische Einzelfelder als auch zusätzliche zusammengesetzte IP-Darstellungen enthalten.

FactRated speichert die dokumentierten Feststoff- und Wasserwerte getrennt und leitet die vertraute IP68-Stil Anzeige selbst ab.

Das macht es einfacher:

Dies ist ein technisches Implementierungsdetail, verbessert aber die Zuverlässigkeit der benutzerorientierten Filter.

Häufig gestellte Fragen

Ist IP68 besser als IP67?

Bei der Kennziffer für Wasserschutz gilt: 8 ist eine höhere standardisierte Stufe als 7. Beide Codes verwenden für feste Fremdkörper die Ziffer 6, also staubdichten Schutz.

Ist ein IP68 Handy wasserdicht?

„Wasserdicht“ ist zu pauschal. IP68 beschreibt standardisierten Schutz gegen das Eindringen unter festgelegten Bedingungen. Tatsächliche Belastungen, Schäden, Alterung und Herstellergarantiebedingungen können davon abweichen.

Sind alle IP68 Handys in derselben Tiefe sicher?

Das sollte nicht angenommen werden. Die geltende IPx8-Bedingung beschreibt dauerndes Untertauchen bei 1 Meter oder mehr. Für ein Modell kann eine bestimmte Eintauchtiefe angegeben sein. Maßgeblich sind die modellspezifischen Informationen.

Bedeutet IP68, dass das Telefon sturzfester ist?

Nein. Die Sturzfestigkeit wird separat mit dem Verfahren zur Zuverlässigkeit bei wiederholtem freiem Fall gemessen.

Ändert eine Schutzhülle die registrierte IP-Schutzart?

Die registrierte Einstufung gilt für das Modell unter seinen festgelegten Testbedingungen. Zubehör kann den tatsächlichen Schutz beeinflussen, ändert aber nicht den offiziellen Modellwert, den FactRated anzeigt.

Verwandte FactRated Seiten

Quellen und Methodik

Die hier verwendete Auslegung des Schutzes gegen das Eindringen folgt dem geltenden Rahmen für Smartphones und Slate-Tablets in der Delegierten Verordnung (EU) 2023/1669 der Kommission sowie den Verbraucherleitlinien der Europäischen Kommission. FactRated zeigt den IP-Code aus normalisierten registrierten Quellenfeldern an beziehungsweise leitet ihn daraus ab und führt selbst keine Prüfungen zum Eindringen von Wasser durch.

Datenquelle: EPREL · Zuletzt aktualisiert: 07.09.2026